Adsense VS Affiliate: Der Kampf der Superlative
Adsense und Affiliate haben zwei Dinge gemeinsam:
- 1. Ihr erster Buchstabe ist ein “A”.
- 2. Das Ziel ist Geld zu verdienen.
Andererseits gibt es eine Fülle Unterschiede, Vorteile und Nachteile.
Um diese Tatsachen auszuarbeiten setzte ich Folgendes voraus:
- 1. Wir sprechen von traditionellen Contentseiten.
- 2. Die Partnerprogramme werden nicht durch ein Netzwerk gesteuert.
ADSENSE
+ Die Klickraten und Verdienste pro Klick sind relativ hoch.
+ Der Code ist schnell eingebaut und leicht anpassbar.
+ Adsense erfordert keine besondere Wartung oder Strategie.
+ Adsense zeigt trotzdem meist passende Anzeigen an.
+ Die Autorität Google garantiert pünktliche Auszahlungen.
+ Zusatzfeatures (Empfehlungen) maximieren die Verdienste.
- – Google steckt sich einen gewaltig großen Teil selber ein. – Die Vergütung erfolgt ausschließlich pro Klick. – Der Dollarkurs ist übelst im Keller.
AFFILIATE
+ Die Verdienste können bei guter Strategie sehr hoch liegen.
+ Die Links können fast beliebig platziert werden (Website, Newsletter, …)
+ Es gibt keine Vermittler, die Provisionen einkassieren.
+ Die Verdienstmöglichkeiten sind gefächerter (Click, Lead, Sale).
- – Anfänger verdienen oft nur Bruchteile ihrer potenziellen Einnahmen. – Affiliate Marketing verlangt nach mehr Pflege und Strategie. (=> Zeit) – Gelangt man an unseriöse Betreiber, darf man seinem Geld per Anwalt nachrennen. (wieder besonders präsent aufgrund zahlreicher unseriöser Abo-Betreiber)
Was ist nun besser?
Bevor ich diese Frage beantworten kann, muss ich die ausschlaggebenden Unterschiede analysieren. Der wirklich enorme Nachteil von Adsense ist, dass sich Google als “bloßer Vermittler” einen Großteil in die Tasche steckt. Würde man einen eigenen Deal mit einem Adwords-Kunden eingehen, könnte man die Klickverdienste höher ansetzen.
Da wiederum spielt der Faktor Zeit eine massive Rolle. Bis ich mir nachhaltige Sponsoren für meine Website gefunden habe, bin ich eingeschlafen und wäre mit Adsense bereits reich.
Gedankenspiel: Man betreibt eine Website über Radsport und die Adsense-Anzeigen liefern Links zu Onlineshops. Die Shops werben nicht auf derartigen Websites, wenn sie nicht lukrative Verdienste erzielen. Man kann also davon ausgehen, dass der Onlineshop mit den Ausgaben pro Klick in Relation zu den Einnahmen pro Klick zufrieden ist.
Wäre es in diesem Fall nicht besser, pro erfolgten Verkauf eine angemessene Vergütung zu erhalten?
Ich denke ja! Hier wäre ein Partnerprogramm von Vorteil. Die Verdienste für den Affiliate liegen höher und der Shopbetreiber muss keine Provisionen an Google abgeben. Beide sind glücklich.
Es gibt natürlich noch viel mehr zu beleuchten. Dazu vielleicht später. Jetzt seid ihr gefragt!!
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Kommentare
4 Kommentare zu “Adsense VS Affiliate: Der Kampf der Superlative”
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Noch Nachteile von AdSense:
– ich kann nicht kontrollieren, wie Google rechnet – ich vermute, dass Google den Markt zunächst mit hohen Vergütungen an sich gezogen hat und jetzt die Vergütungen Schritt für Schritt absenkt
Danke für die korrekten Ergänzungen!
Du hast völlig recht, vor allem die Undurchschaubarkeit von Google ist störend (was sich eine Autorität eben erlauben kann…)
Ich habe Google Adsense auf fast allen Homepages (außer auf einer mit ca. 180 Seiten -> der Code ist dummerweise nicht per include eingebaut) vor einigen Wochen ausgebaut.
Gründe:
Die paar Euros pro 1000 Besucher habe ich nicht wirklich nötig.
Google verdient mir schon genug Geld.
Am Einwand von Karsten könnte auch etwas dran sein. Vor Jahren hat man auch von den ganzen PopUp- und Banner-Buden viel mehr Geld als jetzt bekommen.
Ich habe Affilante auf meiner Site um die Kosten zu decken. Da verschwinden aber viel zu viele User einfach so wieder von der Site, weshalb ich so einen Exit-Pop-up eingebaut habe… was wiederrum die User nervt und oder eh geblockt wird!
Darum werde ich mich mal der ADSENSE-Sche annehmen!