Wieso mit Blogs kein Geld zu verdienen ist
Weblogs sind aus dem Internet seit vielen Jahren nicht mehr wegzudenken. Dennoch holt die meisten Blogger schon nach wenigen Monaten die Ernüchterung ein: Mit Blogs ist kaum Geld zu verdienen!
Es ist deutlich einfacher, mit “klassischen” Contentseiten Geld zu verdienen, als mit Blogs. Um das zu verstehen, muss man sich erst einmal den Unterschied zwischen Websites und Blogs klarmachen:
Größte Unterschiede:
Blogs konzentrieren sich auf viele aktuelle Inhalte <> Websites aktualisieren nicht so oft, liefern oftmals jedoch längere besser-recherchierte Texte
Blogs lassen meist alte Beiträge in den Archiven untergehen <> Websites verlinken in verschiedenen Kategorien auf ihre alten Inhalte
Weblogs sind eher für Internet-affine Menschen zugänglich <> Mit klassischen Webseiten kann heutzutage fast jeder umgehen
Wir sehen also, dass Blogger oftmals ihre alten interessanten Inhalte den Besuchern vorbehalten und meist eine eigene Sprache entwickeln, die nur für Internetfreaks zugänglich ist.
Das führt dazu, dass die Zielgruppe sich deutlich einschränkt und auch die Anzahl gelesener Inhalte sinkt. Außerdem schreiben die meisten Blogger über breit-gefächerte Themen und versäumen es, sich auf einen kleinen spezifischen Bereich zu fokussieren (Nische). Während man auf professionellen Websites diesen “Fehler” eher selten zu Gesicht bekommt.
Ziel eines Bloggers sollte es also sein, wichtige alte “Standard/Anfänger – Artikel” für jeden Leser schnell verfügbar zu machen. Das lässt sich z.B. durch eine eigene Kategorie “Top-Artikel” realisieren. Dabei sollte es jedoch nicht bleiben – viel mehr ist nötig um diesen Nachteil auszugleichen.
Da sich mein Blog an sehr Internet-affine Personen richtet (die meisten sind wohl selber Blogger), bin ich von dem Problem nicht so massiv betroffen.
Aber: Gebt nicht auf! (jeder Buchstabe verlinkt zu einem Blog mit weiteren Infos)
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Kommentare
5 Kommentare zu “Wieso mit Blogs kein Geld zu verdienen ist”
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[...] In meinem letzten Beitrag behaupte ich, dass Geld verdienen mit Blogs schwer möglich ist. [...]
[...] 3. Trackback für Blogs Wenn du einen Weblog dein Eigen nennst, ist es extrem einfach viele Backlinks zu sammeln. Jedes mal, wenn du einen neuen Beitrag schreibst, durchforste das Internet (geht noch einfacher bei technorati…) nach anderen Weblog-Beiträgen, die ein ähnliches Thema behandelt haben. Diese verlinkst du einfach in deinem Beitrag und schwupp erscheint auch dort ein Link zu dir zurück – komplett automatisch. Richtig effektiv und einfach ist es, wenn ihr ganz unten schreibt: “Weiterführende Informationen” und nun jeden einzelnen Buchstaben mit einem Link zu einem Blog verseht. So könnt ihr mit nur zwei Wörtern extrem viele Trackbacks an andere Weblog-Beiträge aussenden. Im Einsatz zum Beispiel hier. [...]
danke für die erwähnung im ! :)
Gern geschehen, das war natürlich pure Absicht ;)
hallo,
das mit der bestimmten Nische, da gebe ich logischerweise Recht, denn ohne die Nische kann man keine stetigen Besucher an sich binden. Solche Besucher, die sich für die Nische interessieren und immer wieder kommen, wenn neue Inhalte entstehen.
Oki mein Blog ist bei Blogspot, man könne sagen, totaler Anfänger im Bloggen, würde man nicht unbedingt richtig liegen:).
Warum ich Blogspot erwähne, weil dort man keine so nützliche und praktische interne Verlinkung wie bei WordPress mit KBLinker als PlugIn auf die Beine stellen kann.
Mit dem PlugIn wären auch die älteren Inhalte den Lesern/Besuchern gut zugänglich, indem diese unter dem Blogbeitrag als Ähnliche Artikel eingeblendet werden.
Nicht viele Besucher, meiner Ansicht nach, können mit dieser Archiv-Funktion in einem Blogspot-Blog umgehen, was diese daran hindert, mit wenigen Klicks, 1-2 davon, an alte und interessante Blogbeiträge zu kommen. Also eine interne Verlinkung in einem Blog ist wohl ein Muss. Daher liegt doch der Vorteil einer typischen Webseite mit der einfachen Navigation klar auf der Hand.
Ich bin ja noch nicht so lange beim Bloggen bei und frage mich ernsthaft, ob die Suchmaschinen-Besucher Angst vor einem Blog haben, wenn sie mal durch die Suchergebnisse zu solch einem gelangen.? Das wäre doch als Kein-Blogger, sondern als normaler Durchschnitts-Internetanwender möglich oder!?
Gruss Alex…